Wieck

Jun 28, 2024 | Bordbuch, Deutschland, Urlaub 2024

Freitag, 28.06.2024, Tag 26, von Stralsund nach Wieck, 21,3 sm

Am späten Vormittag bei bedecktem Himmel machten wir uns auf den Weg, vor der Klappbrücke mussten wir noch warten, konnten uns aber an einem Poller festmachen und mussten nicht die ganze Zeit mit dem Boot vor der Brücke herumkurven. Natürlich fing es dort schon an leicht zu regnen. Die Brücke öffnete pünktlich um 12:20 Uhr und eine lange Karawane von Booten setzte sich in Bewegung.

Dann setzte richtig heftiger Regen ein, der Wind frischte deutlich auf (war so nicht vorhergesagt). Wir beschlossen das Großsegel zu bergen und segelten nur unter der Fock mit guter Geschwindigkeit Richtung Greifswald.

Kurz vor der Einfahrt nach Wieck wollten wir die Fock bergen und mussten feststellen, dass man das Fockfall kaum noch bewegen konnte. Zum Glück bekamen wir die Fock noch herunter, das Fall steckte fest. 

In Wieck einen sehr schönen Platz gefunden und mal überlegt, wie wir das Problem lösen können. Den Hafenmeister fragten wir nach einem Mastenkran, doch sein Kollege verwies uns auf seinen Platz auf der anderen Seite des Hafens, der sich hervorragend eignen kann, den Mast zu legen. Also vertagen wir das auf morgen.

Hafentage in Wieck – Reparatur Fockfall

Samstag, 29.06.2024, Tag 27, Hafentag in Wieck

Herrliches Sommerwetter! Vormittags das Boot auf den neuen Platz verlegt und mit dem Mastlegen begonnen.

Großsegel abgebaut, ebenso den Großbaum, die Wanten und Stagen gelockert, den Jüttbaum aufgebaut und den Mast gelegt. Chaos im Boot, da alles aus der Hundekoje raus musste um an Jüttbaum zu kommen.

Am Masttop zeigte sich dann das ganze Unheil: das Fockfall ist aus der Rolle des Blocks gesprungen und hat sich zwischen Rolle und Blockwand festgesetzt, wobei die Wand des Blocks inklusive Metallbügel verbogen wurden. Da sieht man erst, welche Kräfte am Top wirksam sind. Mit großem Kraftaufwand konnten wir das Fall befreien, doch der Block war nicht mehr zu verwenden.

Zum Glück hatten wir noch das alte Fockfall inklusive Block dabei und so montierten wir dieses wieder an den Mast.

Der Mast wurde wieder gestellt, alle Wanten und Stagen wieder befestigt, Großbaum und Großsegel wieder montiert und nach ungefähr 6 Stunden harter Arbeit konnte das ganze Unterfangen abgeschlossen werden. 

Das Boot kam wieder zurück auf den ehemaligen Platz. Schnell noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und auf dem Weg zum Laden die Klosterruine ELDENA besichtigt, sehr schön in einem Park mit hohen alten Bäumen gelegen. Doch wir waren zu müde um noch viel Kulturwissen anzuhäufen, wobei bei kurzem Lesen der Infotafeln es sehr interessant erschien.

Klosteruine Eldena

Sonntag, 30.06.2024, Tag 28, Hafentag in Wieck

Nachts und morgens schwerer Regen mit Gewitter, 60 mm Regen in wenigen Stunden! Für den ganzen Tag nur schlechtes Wetter vorhergesagt, der Deutsche Wetterdienst sprach noch von Starkwind, der dann allerdings nicht eingetreten ist. 

Weil man Wind und Wetter so schlecht einschätzen konnte und Regen beim Segeln auch nicht das wahre Vergnügen ist, haben wir noch einen Hafentag eingelegt.

Auffallend war der heftige Luftdruckabfall innerhalb von 24 Stunden, was ein ziemlich verlässliches Zeichen für ungemütliches Wetter ist.

Mehr aus dem Bordbuch:

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Kloster/Hiddensee

Freitag, 05.07.2024, Tag 33, von Dänholm nach Kloster, 18,6 sm

Dänholm Süd

Donnerstag, 04.07.2024, Tag 32, von Glewitz nach Dänholm Süd, 8,7 sm

Glewitz

Mittwoch, 03.07.2024, Tag 31, von Freest nach Glewitz, 25,7 sm

Freest

Dienstag, 02.07.2024, Tag 30, von Lubmin nach Freest, 9,1 sm

Lubmin

Montag, 01.07.2024, Tag 29, von Wieck nach Lubmin, 9,5 sm

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