19.06.2026, Tag 14, von Grenå nach Anholt, 27,8 sm
Sonnig, heiter, noch ein wenig diesig, Wind aus Südost 3-4, passt für unseren Plan nach Anholt zu segeln.
Wir gleiten dahin, nicht allzu schnell mit etwa 4-6 Knoten, fast keine Welle, Halbwindkurs, perfekt. Kurz hinter Grenå treibt ein Frachter im Wasser, wir fahren einen kleinen Bogen um ihn herum und dann nehmen wir Kurs nach Anholt. Ein wunderschöner Segeltag, blauer Himmel, warm.
Wir queren den Windpark, mit 111 Windrädern auf etwa 80 km2 und mit knapp 400 MW Leistung immer wieder beeindruckend. Bald darauf sehen wir Anholt, den Turm auf dem Nordbjerg und nehmen Kurs auf den Hafen.
Erstaunlich voll, aber bei dem schönen Wetter kein Wunder, denn Anholt liegt in der Mitte zwischen Dänemark und Schweden und so nutzen viele Segler das schöne Wochenende für einen Kurztrip nach Anholt.
Wir machen noch eine kleine Runde auf den Nordbjerg und zum Strand, ein schöner Sonnenuntergang macht den Tag perfekt.









Hafentag in Anholt
20.06.2026, Tag 15, Hafentag in Anholt
Morgens gegen 06:30 Uhr kommt das angekündigte Gewitter, allerdings schwächer als vorhergesagt. Kräftige Schauerböen, aber nicht dramatisch. Wir liegen ja ruhig und sicher. Vormittags noch ein wenig Regen, doch gegen Mittag klart es auf, der Wind kommt kräftig aus Süd, viel Welle draußen, also beschließen wir keine Lust zum Segeln zu haben und bleiben noch einen Tag hier auf der schönen Insel.
Ein langer Spaziergang über kleine Pfade und mitten durch den Wald ist wirklich schön, wir blicken zum Leuchtturm auf der Ostseite und über die „Ørkenen“, die Wüste, bedeckt von Heidekraut, geduckten Wacholderbüschen und kleinen Birken und Föhren und ganz viel Islandmoos. Zurück ging es dann den Strand entlang, mit 14 Grad ist das Wasser (für uns) aber noch zu kalt zum Schwimmen.






