17.08.2025, Tag 78, von Gilleleje nach Hundested, 20 sm
Bei Nordwest 4 starten wir in der Hoffnung auf einen gemütlichen Segeltag, doch schon nach einer Stunde frischt der Wind auf 5-6 Windstärken auf. Max dreht ein Reff ins Großsegel, die Welle ist recht hoch und es ist frisch. Immerhin sind wir schnell unterwegs, düsen die Nordküste von Seeland entlang bei strahlend blauem Himmel. Schon lange sind wir nicht mehr hier in dieser Gegend gewesen, auch wieder schön mal hier zu sein. Vor Hundested steht eine ordentliche Welle, also bergen wir die Fock, segeln in den Vorhafen und bergen erst da das Großsegel. In Hundested am Eingang des Isefjord waren wir noch nie, ein sehr verwinkelter Hafen, wo man auch noch auf die Fähren aufpassen muss, schließlich finden wir doch den Weg zur Marina und dort einen guten Platz. Da wir schon nach 4 Stunden angekommen sind, also um 14 Uhr, haben wir auch Zeit den Ort zu erkunden. Unsere Bootsnachbarn (dänische Schweizer oder schweizerische Dänen?) geben ein paar Tipps und so machen wir uns auf den Weg zum Stadthafen, der auch sehr hübsch ist, zur Schanze (Erdwälle aus dem Krieg) und zum Knud Rasmussen Hus, dem Haus eines Polarforschers ganz in der Nähe des Leuchtturm Spodsbjerg Fyr, an dem wir eben erst vorbeigesegelt sind. Sehr idyllisch, von der Steilküste auf das Kattegat zu blicken, blaues Wasser, blauer Himmel. Auf dem Heimweg noch eingekauft, der Supermarkt ist nur wenige Minuten vom Hafen entfernt. Man muss sich jetzt schon beeilen, den Sonnenuntergang zu sehen, denn es wird schon deutlich früher dunkel.






